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Veranstaltungen, Sportwagen, Young und Oldtimer, die von mir empfohlen werden: Stand Juni 2016

Der richtige link zu allen Oldtimerveranstaltungen:  www.oldtimerevents.at

Die Mille Miglia 2015 fand am 14-17.5.2015 statt. http://www.1000miglia.eu/MilleMiglia/ siehe Bericht 2015 unten
Die Murtal Classic 2016 fand am 14. -15.5.2016 statt:
http://www.murtalclassic.at/ siehe Bericht von 2016 unten
Das Porsche Classic Treffen fand vom 4.6. -7.6.2015 in Reith Albbachtal statt http://www.porsche-classic-club.at/ siehe Bericht von 2015 unten
Das internationale Sportwagentreffen in Velden findet vom 15.6. -19.6.2016 statt.  
http://www.kasperteam.at/  siehe Bericht von 2015 unten
Die Ennstal Classic fand von 16.7. -18.7.2015 statt.
http://www.ennstal-classic.at/ siehe Bericht von 2015 unten
Die Ebreichsdorf Classic fand am 05.09.2015 statt.
www.ebreichsdorf-classic.at. siehe Berichte von 2015 unten


Sportwagentreffen in Velden 15-19.6.2016 http://www.voz.co.at/2016A/20160621.pdf

Murtal Classic 2016 http://carchecker.herrenfahrer.com/story/3228/Murtal-Classic-2016-mit-einem-Siegfahrer
 
Ebreichsdorf Classic 2015
http://www.homepage.eu/userdaten/3/100132213/download/ebreichsdorf_classic_2015.pdf

Ennstal Classic 2015 http://www.homepage.eu/userdaten/3/100132213/download/ennstal_classic_2015_autokolumne_2015_07_v05_bilder.pdf

Sportwagentreffen in Velden 27.6.2015

Jedes Jahr stellt sich die Frage: Donauinselfest in Wien oder Sportwagentreffen in Velden? Allerdings nicht für mich. Auch Heribert Kasper weiß, die Menschenmassen zu mobilisieren und so versammelten sich ca. 30.000 Menschen am Samstag den 27.6.2015 von ca. 16:30 bis 19:30 vor der Straße vor dem Casino und bestaunten die großartigen Sportautos. Auch Heribert Kasper sagt selbst, er sieht hier jedes Jahr bis zu 5 Sportautos, die er zuvor noch nicht in Natura gesehen hat und auch diesmal war es so. Absoluter Star war 2015 ein LaFerarri, von dem nur 499 Stück gebaut werden. Bei einem offiziellen Verkaufspreis von ca. 1,5 Mio. € wird der Wagen bereits um ca. 2,5 Mio. € gehandelt. Nur 3 Autos werden den Weg nach Österreich finden. Der Ferrari bringt 800PS auf die Hinterräder und nochmals 163 (Elektro) PS, macht zusammen 963 PS. Gut für 2,8 sec. Von 0 auf 100km/h und mehr als 350 km/h Spitze. Auch der Wert von 0 auf 200km/h kann sich mit 7 sec.  sehen lassen. Das Autohaus Schuster Sport und Classic Cars in Zipf OÖ und einer Zweigstelle in Mistelbach NÖ hat seine Schauräume geleert und Die Autos nach Velden gebracht. Ferrari, Maserati und Lotus tummelten sich auf der Straße. Besonders hervorgestochen ist  noch ein Mosler MT900 und als Kontrastprogramm war ein 58 Jahre alter Sportwagen mit bei der Parade. Obwohl nur 60 PS, hat dieser Wagen für das Jahr 1957 sportliche Fahrwerte. Es handelt sich hier um einen Porsche 356 Speedster, der in Spittal an der Drau ausgeliefert wurde. 20 Jahre schlummerte dieser Schatz in einer Scheune, bevor er wieder zum Leben erweckt wurde. Hermann Samonigg, Sohn des Erstbesitzers und Gerhard Felfer,  der Restaurator  überreichten Heribert Kasper das Buch über die Geschichte dieses Autos. Weiter wurde ein Buch unter dem Publikum verlost, gefragt war die Bestandszahl von zugelassenen Porsche  in Österreich Ende 2014. Mit geschätzten 20.000 Autos wurde die genaue Anzahl nur um 201 Autos verfehlt.  Kaum zu glauben ist auch, dass der alte Porsche 356 Speedster gleich viel wert ist, wie der neue McLaren, der daneben parkte, also gut 300.000€. Natürlich waren neben den Sportwagen auch hübsche Menschen zu beobachten. Nachdem sich die Parade um 19:30 wieder aufgelöst hat, ging es noch in ein gutes Restaurant und danach wurde noch kräftig gefeiert.

Fotos: http://www.voz.co.at/2015A/20150702.pdf

Mille Miglia 2015, 14-17.5.2015,  Die Helden der Landstrasse

Die ursprüngliche Mille Miglia fand von 1927 bis 1957 statt. Nach einem Amerikaaufenthalt von motorsportbegeisterten „Brescianern“ wurde das 1000-Meilen-Rennen ins Leben gerufen, es klang einfach besser, als  1700-Kilometer-Rennen, denn das entspricht genau der Strecke von Brescia nach Rom und zurück. Das erste Rennen gewann ein OM (Officine Meccaniche) daher sind die ersten 10 Plätze immer für diese Fahrzeuge reserviert. Der OM mit der Startnummer 6 Fuchs/Fuchs wurde vom Betreuerteam Rainer Peukert und seiner Beifahrerin begleitet. Dieses Team war uns unter anderem mit zahlreichen Tipps hilfreich. 1955 gewann das legendäre Rennen Stirling Moss auf Mercedes 300SLR mit der Startzeit 7 Uhr 22, daher die Startnummer 722. Die Strecke wurde in 10 h und 7 min bewältigt. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 157km/h. Heute ist das nicht mehr vorstellbar auf öffentlichen Straßen, denn Autobahnen werden vermieden. 1957 passierte leider ein schwerer Unfall mit mehreren Todesopfern und das Rennen wurde danach gestrichen.
Erst Ende der 70 Jahre wurde das Rennen wieder als Gleichmäßigkeitsrallye auferlegt. Der Sieg vor genau 60 Jahren durch Mercedes Benz wurde 2015 groß gefeiert. Der Mercedeskonzern ließ eine Schar von 300SL auffahren. In einem davon saß der österreichische Ex Formel 1 Fahrer Karl Wendlinger. Insgesamt waren 10 österreichische Teams am Start. Teilnahmeberechtigt sind nur Autotypen, die an der originalen Mille Miglia mitgefahren sind. Ein Servicefahrzeug /Supportcar oder Assistenza ist sehr hilfreich, da die Strecke inzwischen in 4 Abschnitte aufgeteilt ist. Brescia - Rimini. Rimini - Rom. Rom – Parma und von Parma zurück nach Brescia. Natürlich ist auch ein zusätzliches Medienfahrzeug nützlich, um das Erlebte festzuhalten. In unserem Fall war das ein Audi A6 mit dem Kameramann Arnold Felfer und mir, Herbert Stampfer, als Fahrer und Fotograf. Des Weiteren waren Oliver Moscher mit seiner Freundin Silke, mit Wohnmobil und Anhänger in unserem Team als „Assistenza“. Die  zu betreuenden Oldtimer-Rallyeteilnehmer waren Gerhard Felfer und Dr. Peter Schöggl im weißen Porsche 356 Speedster mit der Startnummer 350. Im selben Autotyp vom Porschemuseum Stuttgart, startete Dr. Wolfgang Porsche mit seinem Sohn Ferdinand R.W. Porsche, ganz zufällig mit der Startnummer 356. Alle Geschichten über die Mille Miglia haben sich als wahr herausgestellt. Es gab zwar Sonderprüfungen, bei denen z.B. 50 km/h Schnitt gefahren wird und ebenso die bei den Italienern beliebten Schlauchprüfungen, aber das ist eigentlich nebensächlich. Auf den Verbindungsetappen wird gerast. Die „Polizia“ begleitete den Konvoi der Fahrzeuge und regelte auch die meisten Kreuzungen und Kreisverkehre, daher sind die meisten Verkehrsregeln außer Kraft gesetzt. Also nichts für Fahranfänger und schwache Nerven. Im dichten Stadtverkehr auf der Gegenspur bis zum nächsten Kreisverkehr mit mehr als der doppelt erlaubten Geschwindigkeit und bei Rot über die Kreuzung. Teilnehmerfahrzeuge haben immer Vorrang. Aber auch die Service und die Medienfahrzeuge folgten dicht, um im Falle des Falles schnell vor Ort zu sein und um alles festzuhalten. Die Durchfahrten durch die Ortschaften erfolgten meistens durch die Fußgängerzonen und vorbei an den Sehenswürdigkeiten. In Siena durch die Pferderennbahn, in Pisa entlang des schiefen Turmes und in Parma durch den Hauptplatz. Die Begeisterung der Zuseher war euphorisch, ob jung oder alt, ob männlich oder weiblich, massenweise stand die Bevölkerung der Mille Miglia Strecke entlang, besonders bei den Kreisverkehren und winkten und jubelnden den vorbeifahrenden Oldtimern zu.
Die Platzierung war eigentlich zweitrangig, es ging um den Fahrspaß und das Erlebte zu verarbeiten, denn diese Rallye ist einzigartig, nicht umsonst gibt es eine lange Warteliste und Teilnehmer aus aller Welt.  Fotos: http://www.voz.co.at/2015A/20150522.pdf

Ebreichsdorf Classic 2014 / 6.9.2014

Den Klimas, Sylvia und Martin ist es wieder perfekt gelungen, eine super Oldtimer Rallye auf die Beine zu stellen.  140 Fahrzeuge waren am Start, die bunte Mischung macht es aus. Von Baujahr 1928 bis 2008, wobei der 2008er ein Morgan 4/4 ist, der aussieht, wie ein mindestens 50 Jahre altes Auto. Besondere Autos waren z.B. ein DKW Munga, ein Morgan 3-Wheeler und auch ein BMW Beiwagengespan war das erste Mal dabei,  wobei die Rallye für Motorräder ja eher nicht gedacht ist, gibt es doch einige Teamaufgaben zu bewältigen und wie das mit der Sonderprüfung, Abstandskontrolle seitlich funktioniert hat, wäre auch interessant. Besonders witzig war z.B. die Sonderprüfung Spielzeugwagerlnachziehprüfung an der Schnur. 1,5 m war die Vorgabe. Wir haben locker das Doppelte geschafft, der Rekord war glaube ich bei ca. 7m. Gerüche erraten war auch ganz witzig, ich habe weder das Bier, noch die Bremsflüssigkeit erraten. Das Motoröl ging gerade. Da uns die Anfangsprüfungen gut gelungen sind, besonders die Zeitprüfungen, dank der Smartphone Stoppuhr, dauerte es bis nach Mittag, bis es zu den ersten heftigen Diskussionen kam. Annette hörte zum Beispiel, bei 3 auf zu zählen, obwohl sie bis 6 durchzählen sollte. Die Nachmittagsmüdigkeit und eine verrutschte Kontaktlinse bei ihr, setzten noch eines drauf. Nach einer forschen Kritik an ihr, beendete sie einfach die Roadbookansage, und ich tat mich dadurch schwer, weiterzufahren. Wir  beendeten die Diskussion mit dem Ergebnis, wir haben beide Fehler gemacht und machen wir das Beste draus. Der Ehrgeiz nicht letzter zu werden, bei einer Gruppe mit 4 Teilnehmern,  war natürlich besonders groß und legte damit eine gewisse Spannung auf.  Den Rest der Rallye und die Sonderprüfungen bewältigten wir gut.
Und somit fing das große Warten, auf die Platzierung an. Das Essen in der Feuerwehrscheune war ausreichend  und sehr gut, um 20:45 begann die Preisverleihung mit den Sonderpreisen. Auch hier wurde die Vielfalt der Teilnehmerfahrzeuge und der Teilnehmer hervorgehoben. Es wurden  auch die jüngsten Teilnehmer geehrt, damit der Oldtimernachwuchs gesichert ist. Auch die Bewertung der schönsten Fahrzeuge konnte unterschiedlicher nicht sein. Vom Vorkriegsmodel über die BMW Isetta bis zum Jaguar MKV waren alle auf den ersten 3 Plätzen vertreten, gewählt wurde von den Teilnehmern.  Das Warten hatte ein Ende, Platz 3 der Youngtimerklasse wurde aufgerufen, wir waren es nicht, doch 4 und somit letzter geworden, die letzte Chance einen Stockerlplatz in der Youngtimerserie verpasst! Platz 2 wurde aufgerufen, Team Stampfer/Stampfer, nur geschlagen vom Team Weszeli und Buchner. Ein Stein fiel mir vom Herzen, die Oldtimersaison für 2014 ist gerettet, und die letzte etwas kostspieligere Reparatur beim Auto, hat sich doch noch ausgezahlt.  Gratulation auch an die anderen Platzierten der Klassen und allen Teilnehmern, dabei sein und Spaß haben, ist alles. Fotos:
http://carchecker.herrenfahrer.com/story/1910/Ebreichsdorf-Classic-2014-aus-Sicht-des-CarCheckersl

Ennstal Classic 2014 / 9-12.7.2014

Autofahren im letzten Paradies, war das Motto der diesjährigen Oldtimerrallye. Auch der CarChecker, Herbert Stampfer war diesmal live dabei. Nein, nicht als Zuseher, wie bei einigen vergangenen Ennstal Classic Rallye‘s sondern am Beifahrersitz eines Teilnehmerautos. Gerhard Felfer trat mit 2 Fahrzeugen der Marke Porsche 356 Speedster an, in einem saß er selbst am Steuer mit Christian Nerat von der Kleinen Zeitung, als Navigator und im zweiten Fahrzeug saß Hermann Samonigg, der Sohn des Erstbesitzers des Autos mit der Autobiografie in Buchform „Porsche Speedster Scheunenfund“ und am Beifahrersitz als Fahrzeugkommandant der CarChecker (Herbert Stampfer). Drei harte Tag, die es in sich hatten, besonders für die Newcomer in unserem Team, Hermann, Christian und mich. Gerhard ist ja schon ein alter Hase mit unterschiedlichen Beifahrern seit 2008. Ein Jahr davor, 2007 war er selbst Beifahrer bei Peter Schöggl von AVL in der Ginetta G12. Auf Anraten von Peter Schöggl stellte Gerhard seinen bereits teilrenovierten aus Amerika importierten Speedster fertig und sie starteten erstmals 2008 als Team im Speedster, 2013 schließlich die Krönung mit einem dritten Platz in der Epoche III. Ein weiterer Höhepunkt folgte heuer 2014, nein, kein Spitzenplatz in einer Epochenwertung, mit Newcomers nur sehr schwer möglich, sondern der „Samonigg“ Porsche wurde „zum schönsten Auto der Ennstal Classic 2014 “ gewählt. Gratulation an Gerhard Felfer, der nicht umsonst der Blechkünstler und Porscheflüsterer genannt wird. http://fred.herrenfahrer.com/story/1757/Porsche-356-Speedster
Als Ergänzung, das Team Samonigg / Stampfer wurde 95 in der Gesamtwertung, für uns Neueinsteiger sehr zufriedenstellend, Team Felfer/ Nerat wurden 45 gesamt und das erfahrenste Team Peter Schöggl, der mit Helmut Eichlseder startete, erreichten den guten 21 Gesamtrang von insgesamt 197 genannten Startern und 185 Plazierten. 
Fotos von der Ennstal Classic
:
https://www.dropbox.com/sh/vfval3ux83insmn/AAD_tkJ2HV3FzJh-QZ6HrZP5a?n=176884312

Sportwagenfestival in Velden 2014, 22-29.6.2014

Das Sportwagenfestival in Velden dauert inzwischen schon eine ganze Woche, wobei der Höhepunkt für das Publikum noch immer die Sportwagenparade am Samstag abend ist. Klar, dass auch ich mir  diese Gelegenheit nicht entgehen lasse. Alles was Sportwagenbegeistert ist, trifft sich dieses Wochenende in Velden. Das Teilnehmerfeld erstreckt sich vom M 1er BMW, der AMG A-Klasse (beide über 300PS) bis zu den getunten Lamborghini  und Ferraris mit bis zu 800PS. Zwischendurch gibt es auch für den Old und Youngtimerfans Lichtblicke, die sein Herz erfreuen, wie z.B. ein alter 300SL Flügeltürer und eine Corvette C 2 Stingray, oder die 1. Generation Chevi Camaro SS mit schönen Chromfelgen, aber die Mehrheit sind neuzeitliche Sportautos. Lamborghini war stark vertreten mit einigen  Aventadors und dem neuen Huarcan. Auch sonst gewährte Lamborghini interessante Einblicke. Foto (1975). Porsche war mit einem Carrera GT in orange vertreten, keine typische Porschefarbe. Ein GT3 RS und ein GT2 in Carrera-weiss, stellten die Farbenehre wieder her. (Foto 1985) Der GT2 aus Heribert Kaspers Heimat (Veranstalter) hatte die Nummer „LB Holz 4“. „Holz vor der Hütte“, gab es auch in einer anderen Form. (Foto 1977_1) Haben mich bei meiner Autokolumne 2014  Murtal Classic noch die Formen der Oldtimers fasziniert, sind es diesmal auch die weiblichen Formen, die mein Interesse erweckt haben, neben den heissen Sportwagen natürlich.
Der Anteil an deutsche Sportwagen-Teilnehmern war entsprechend hoch, wobei auch die Polen eine starke Flotte präsentierten.  
http://www.positiveways.pl/index.php/monte-carlo-2014 Die Monte Carlo Ausfahrt 2014 führte  sie mit ca. 30 exklusiven Sportautos auch nach Velden. Die Aufkleber erinnerten leicht an Gumball 3000. Gleiten statt Hetzen, war wahrscheinlich nicht ihr Moto. Ganz im Gegensatz zum Bentley Continental GT Speed Convertible, der eher zum Cruisen einlädt, trotz seiner 635 PS. Das schöne Heck von der neuen C8 Corvette bietet einen schönen Abschluss, wobei der Blick in den Motorraum sowohl vom V8 der Corvette und dem W12 vom Bentley Männerherzen höher schlagen lässt. Apropos Männerherzen. Auch die Damenbeteiligung hinter dem Steuer der Sportwagen wird immer höher, egal ob Porsche oder Ferrari. In Deutschland sind mit Ende 2013 schon 12 % der Porsches in Frauenhand.  Wahrscheinlich hauptsächlich Porsche Boxter und  Chayenne.  Nur typische „Machoautos“ sind noch fest in Männerhand.
Fotos Herbert Stampfer:

https://www.dropbox.com/sh/odvr9a5ygx4lpb1/AADhIG5TZHvsJAOPv0TJ3ETka?n=176884312#/

Porsche Classic Treffen in Rust am Neusiedlersee und Formel 1 GP am Red Bull Ring 19-22.6.2014 

Das Porsche Classic Jahrestreffen fand diesmal vom 19-22.6.2014 in Rust am Neusiedlersee statt. Natürlich sind einige Teilnehmer auch Formel 1 Fans, daher gab es auch die Möglichkeit nur an einzelnen Tagen am Treffen teilzunehmen. Freitag vormittag war die Rallyeprüfung und Samstag die Seeumrundung. Es wurde ein tolles Kulturprogramm geboten und am Essen und Trinken mangelte es auch nicht. Die Siegerehrung für die Rallye gab es Freitag Mittag. Am Freitag Abend wurde eine Bootsfahrt am See mit Mulatschak unternommen. Die Seeumrundung am Samstag führte zuerst nach Eisenstadt zum einem Empfang im Schloss Esterhazy, wo auch Michael Barbach http://www.barbach.at/ mit seinem Berlin-Rom Auto, sowie Porsche Sammler Ottocar Jacobs, mit seinem giftgrünen Porsche GT3 RS 4,0l anwesend waren. Danach ging es nach Schloss Fertöd, wo wir gebührend vom Fürst Anton II von Esterhazy Galantha und seiner Frau Fürstin Swetlana http://de.esterhazy.net/index.php?title=F%C3%BCrst_Anton_II._Esterh%C3%A1zy http://csaladmese.blogspot.co.at/2013/12/herceg-esterhazy-antal-es-svetlana.html empfangen wurden. Für Interessierte gab es nach dem Mittagessen in Illmitz noch einen Besuch des Naturschutzparkes Neusiedl mit einem Vortrag. Ab 20:30 folgte der Galaabend. Eine Buchverlosung unter den anwesenden Teilnehmer wurde nach dem Essen durchgeführt. Der glückliche Gewinner des „Porsche Speedster Scheuenfund“ Buches war Hubert Merkl aus Deutschland. Das Los wurde von Glücksengerl Iris aus Tirol gezogen, wo auch das nächste PCCA Jahrestreffen stattfindet. Der Abend fand erst nach Mitternacht für die meisten sein Ende. Das gesamte Treffen war sehr gut organisiert und funktionierte reibungslos. Gratulation an die Organisatoren des PCCA Teams.
Was wurde aus dem GP in Spielberg?
http://www.projekt-spielberg.at/ Fix ist, Spielberg liegt im Bezirk Murtal (MT, Zusammenschluss Bezirk Judenburg und Bezirk Knittelfeld). Einige PCCA Freitagteilnehmer sahen den GP am Sontag live in Spielberg. Ich, als gebürtiger Murtaler saß vorm Fernseher, wahrscheinlich wie viele andere. Gratulation an Didi Mateschitz, der wirklich etwas auf die Beine gestellt hat, im Murtal, obwohl er ja aus dem Mürztal (St. Marein im Mürztal) stammt. Der Erfolg des Red Bull Teams beschränkte sich auf die tolle Austragung des GP. Den Sieg heimsten die Mercedes ein, aber auch mit entsprechender Österreichbeteiligung. Glückwunsch an Toto Wolff und Niki Lauda.

Murtal Classic 2014   2014_06

Warum begeistern sich immer mehr für Oldtimerveranstaltungen. Auch die junge Generation. Ich hatte die Gelegenheit, diesmal die Murtal Classic http://www.murtalclassic.at/Murtal_Classic/Home.html vom Beifahrersitz aus, erleben zu können. Daher konnte ich mich auch mehr als sonst, auf die anderen Autos konzentrieren. Und ich bin zum Entschluss gekommen, es sind die schönen Formen der alten Autos. Besondere Aufmerksamkeit erregt natürlich hauptsächlich das Männerherz, wenn auch noch eine attraktive Frau am Steuer eines gut geformten Boliden sitzt. Ich hatte meiner Frau, das Steuer meines Porsche 911 überlassen um zu trainieren, denn ich werde bei der Ennstal Classic als Beifahrer beim Porsche 356 Speedster (Erstbesitz Samonigg) teilnehmen. http://www.verlagheyn.at/buch/detail/porsche_speedster_-_scheunenfund/ 
Die heutigen Autos sind sparsam, windschlüpfrig, glattgebügelt, haben Platz, und sind vernünftig, nur sie haben eines nicht mehr, einen eigenen Charakter, den haben sie verloren. Und die wenigen heutigen Autos, die noch einen Charakter haben, sind für den Durchschnittsbürger nicht leistbar. Bei den Oldtimern sieht es anders aus. Egal ob ein alter Ami, wie z.B. ein alter Chevi Camaro Bj: 1978, man /frau mag ihn oder nicht. Die einen sagen, der ist „schiach“ die anderen sagen, der hat Charakter. Meine Frau zählt zur ersten Gruppe, ich zur zweiten, wobei ihr der neue Chevi Camaro wieder gefällt,  ja, ja, das Retrodesign hat schon was für sich. Oder der kleine Keil aus Italien, von Bertone designt. Fiat X19. Wenig Platz, Motorisch, darf es etwas mehr sein. Aber hübsch aussehen und jede Menge Fahrspass, das ist sein Metier. Ich konnte den Nachfolger einige Zeit geniesen, Fiat Barchetta, beim X19 war ich noch zu jung um selbst zum Fahren, am Beifahrersitz erlebte ich im Jahre 1973, 170 km/h, einen Tag bevor die Geschwindigkeitsbegrenzung in Österreich eingeführt wurde. Auch wenn sich nicht jeder Oldtimerliebhaber, einen Porsche 356 leisten kann oder will, der auch als Wertanlage dient, ist es wichtig, dass das Kulturgut Auto erhalten bleibt, und auch auf der Strasse erlebbar ist. Was nützt es wenn die Autos nur im Museum zu bewundern sind, Autos sind keine „Stehzeuge“ sondern „Fahrzeuge“. Die nächste Möglichkeit wunderschöne alte Autos zu bewundern, ist vom 9-12.7.2014 die Ennstal Classic mit Ausgangspunkt Gröbming/Steiermark.
http://www.ennstal-classic.at/

    

Ebreichsdorf Classic 2013 http://www.ebreichsdorf-classic.at/

130 Autos am Start. Meine Hochachtung den Organisatoren, der Familie Klima, die für einen absolut reibungslosen Ablauf der Rallye mit zwei unterschiedlichen Roadbooks und einem engagierten Unterstützungsteam sorgte. Das Ganze gewürzt mit hervorragenden Prüfungen und interessanten Strecken – und einem „persönlichen Desaster“ für das Team Stampfer/Stampfer …
Es begann schon damit, dass ich meine Speicherkarte für den Fotoapparat vergessen hatte. Dann, gleich bei einer der ersten Zeitprüfungen, das nächste Malheur: Während uns die Zeit davonläuft, verlangsamt ein Teilnehmer vor uns die Fahrt. Leider reagiere ich zu spät und setze erst kurz vor dem Lichtschranken zum Überholen an, wodurch ich gleich mal ca. sechs Sekunden Strafzeit aufreiße. Und es geht „heiter“ weiter: Bei der Sonderprüfung Schätzen der Fahrzeugbreite agiere ich übervorsichtig und liege weit daneben, ebenso beim Radstand und bei der Schlauchmessung, die Vorder- und Hinterräder mit einem Zeitabstand von sieben Sekunden zu überfahren. Zum Trost gönnen wir uns die im Starterpaket enthaltenen Auer-Schnitten – und sorgen dabei für das nächste „Highlight“: Meine Frau und Beifahrerin will die Brösel, die sich auf dem Roadbook befinden, aus dem Fenster schütteln. Und was passiert? Durch den Luftsog bei rund 100 km/h entgleitet ihr das Roadbook und landet auf der Straße. Also stoppen, zurückfahren und das Roadbook „einsammeln“ – zumindest das, was übrig geblieben ist. Und schließlich die letzte Peinlichkeit: Bei den Lichtschranken-Prüfungen wird eine von mir übersehen, wodurch auch diese Messung verbockt ist. Doch dann der erste Lichtblick: Die Fahrzeughöhen-Prüfung wird gut gemeistert. Ausnahmsweise. Frei nach dem Motto „Augen zu und durch!“ Auf jeden Fall haben wir alle Kontrollstempel bekommen. Wir rauschen ins Ziel, den Schlosspark von Ebreichsdorf. 
Trotzdem: Noch haben wir die Hoffnung auf einen Stockerlplatz nicht ganz aufgegeben. Wer weiß, wie gut die anderen in unserer Gruppe – insgesamt fünf Youngtimer – die Prüfungen absolviert haben? Banges Warten auf die Siegerehrung. Dann werden die Youngtimer aufgerufen: Der dritte Platz geht an Foltin. War’s das für uns, oder haben wir tatsächlich noch eine Chance? Doch der zweite Platz gehört Weszeli. Auch gut, immerhin saß er an unserem Tisch. Wir werden doch nicht etwa den ersten…? Nein, das ist unmöglich bei dieser Anzahl von Fehlern. So ist es auch: Die Sieger heißen Kotratschek. Und wir? Wahrscheinlich bleibt uns nur der undankbare vierte Platz von fünf Teilnehmern. Aber ich wage ohnehin erst am darauf folgenden Montag einen Blick ins Intranet und auf die Ergebnisliste der Youngtimer: Ach, du Schande, auch das Team Knirsch hat uns geschlagen! Zwar knapp, aber doch. Aber halt! Da gibt es ja noch einen Sechstplatzierten. Anscheinend hatte der „Ami“-Oldtimer Probleme bereitet, weshalb man den „Ami“-Youngtimer, einen Lincoln, eingesetzt hat. Gott sei Dank. So ist es uns wenigstens „gelungen“, nicht Letzter zu werden. Gemeinsam ist uns allerdings der Trostpreis: ein Liter Motoröl für alle „Nicht-am-Stockerl-Plazierten“.
Doch nochmals zurück zum Rallye-Tag. Wer meint, dass wir an diesem Tag mit Missgeschicken schon ausreichend „gesegnet“ waren, irrt sich gewaltig! Wir hatten schließlich noch den Heimweg vor uns: Richtung Wien fahrend, taucht auf der Autobahn (Höhe Guntramsdorf) bei etwa 120 km/h ein weißer 911er(991) Porsche neben uns auf. Vermutlich, denke ich, bewundert der Fahrer mein altes, aber gepflegtes – übrigens ebenfalls weißes – G-Modell. Und als er so vorbeigleitet, der Porsche, packt mich der Ehrgeiz. Denn mein angejahrtes G-Modell hat noch durchaus lebendige Pferde unter der Motorhaube. Doch kaum habe ich auf rund 150 km/h beschleunigt, zuckt mein Gasfuß auch wieder zurück. Was war geschehen? Die Startnummern-Tafel, mit Klebestreifen auf der Fronthaube befestigt, hatte sich mit einem ohrenbetäubenden Knall verabschiedet. Und zwar ziemlich theatralisch: mit einer Zwischenlandung auf der Frontscheibe, um danach im hohen Bogen über das Auto zu fliegen.
Glück im Unglück: Niemand wurde verletzt, nichts wurde beschädigt. Sogar die Windschutzscheibe hat den „Angriff“ schadlos überstanden. So war ich um eine Erfahrung reicher und um ein Erinnerungsstück ärmer – nämlich die Startnummer. Was soll’s, dieser Tag war sowieso zu vergessen. Doch wie sagt meine Frau immer so richtig: „Blicke nach vorne und nicht zurück!“ Getreu diesem Motto werde ich mich neuen Aufgaben widmen und neuen Herausforderungen stellen.

  

Ebreichsdorf Classic 2012  http://www.ebreichsdorf-classic.at/

Die Familie Klima hat auch 2012 keine Mühen und Kosten gescheut, um eine super organisierte Oldtimerrallye auf die Beine zu stellen. Der Start mit den Teilnehmertaferl, das Frühstück und überhaupt die Verpflegung waren perfekt organisiert. Es mangelte an nichts. Auch die Etappen und die Sonderprüfungen waren sehr kurzweilig gewählt. Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt von Baujahr 1931 bis Baujahr 1990. Insgesamt waen 88 Teilnehmer am Start In der kleinsten Klasse der Youngtimer starteten 4 Porsche 911 und 1 VW Käfer. Die Youngtimerklasse zählte aber nicht zur Gesamtwertung. Wir erreichten den 3. Platz in der Youngtimerklasse.