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Autokolumne: Der Automarkt in China, August 2015

Nach einer 14 tägigen Chinarundreise konnte ich mir einen persönlichen Eindruck über den chinesischen Automarkt machen. Auch der Reiseleiter konnte einiges zu diesem Thema erzählen. Angefangen hat alles 1984 mit dem Volkswagen Santana, der das Erste in China erzeugte Auto war. Dieser VW Santana, der bei uns eher ein Schattendasein pflegte, schrieb in China eine Erfolgsgeschichte. Mit mehr als 3.000.000 Autos ist es einer der am meisten verkauften und beliebtesten Autos und wurde in seiner Urform mit mehreren Modellpflegen bis 2013 produziert. Versuchte Ablösen durch neuere VW Passatmodelle scheiterten anfangs am günstigeren  Preis  des Santanas. Anfangs kostete der Santana umgerechnet 10.000€, der heutige Passat kostet dagegen 200.000 Yuan, das sind umgerechnet 30.000€. Etwas günstiger kommt der Jetta mit ca. ab 20.000€. Seit 2013 gibt es ein komplett neues VW Santana Modell. Viel Geld für einen Chinesen mit umgerechnet 400€ Durchschnittseinkommen/Monat. Schrägheckmodelle sieht man fast gar nicht ebenso wie Kombis. Neben dem Santana, Passat, Jetta gibt es aktuell noch den Sagitar und den Lavida. Volkswagen ist in China dick im Geschäft. Auch die französischen Marken Peugeot und Citroen sind seit Ende der 80 Jahre am chinesischen Markt vertreten, ebenso wie Ford. Ford bietet den Focus und den Mondeo an. Inzwischen bekommt man fast alle Autos in China, entweder in China produziert oder als Importmodelle. Von GM ist Chevrolet, Cadillac und Buick von größtem Interesse. Von den Japanern ist Honda und Toyota fixer Bestandteil des Marktes, ebenso wie die Premiummarken Lexus und Acura. Deutsche Autos werden besonders geliebt. Neben VW haben sich Audi, BMW und Mercedes breit bzw. lang gemacht. Die Langversionen von den Stufenheckmodellen werden besonders gerne gekauft. Ob Audi A6L oder BMW 5er L oder Mercedes E L. Die Luxusmodelle, wie der S Mercedes der A8 oder der BMW 7er werden auch bei uns in der L-Version angeboten.  Und nicht zu vergessen; Porsche, Panamera und Cayenne tummeln sich in der Großstadt. Eher sehr selten sieht man Porsche 911, Cayman und Boxster ebenso wie allgemein Cabrios. Wahrscheinlich ist es zu heiß. Jaguar und Volvo mischen sich ebenfalls unter das Volk. Jaguar gehört dem indischen Tata Konzern und Volvo den Chinesen selbst. SUV‘s sind wie bei uns mit starkem Wachstum versehen. Wo bleiben die chinesischen Automarken?  Taxiunternehmen müssen  in einigen Städten BYD einsetzen und die Marke Great Wall  (steht für chinesische Mauer) sah ich auch öfters, da am Heck z.B. der Typ Haval geschrieben stand. Alle anderen chinesischen Automarken waren wegen der chinesischen Beschriftung für mich nicht wirklich erkennbar. Elektroautos werden vom Staat wegen der schlechten Luft in den Städten zwar gefördert, nur leider gibt es sehr wenig Auflademöglichkeiten. China ist mit 1,3 Mrd. das bevölkerungsreichte Land und mit 9,6 Mio km² fast so groß wie  der gesamte europäische Kontinent — vom Ural bis Portugal 10.500.000 km2.  China entwickelte sich vom  Volk der Radfahrer zu Volk der Autofahrer. Allein in Shanghai gibt es 5,4 Mio.  Autos. (Österreich 4,5 Mio. PKWs). Die Bestandszahl war Ende 2013, 130 Mio. in ganz China. Um den Stadtverkehr und die Luftverschmutzung unter Kontrolle zu bekommen, gibt es Beschränkungen und hohe Kosten für die Zulassungsbesitzer, z.B. nur für die Nummerntafel zahlt man in Shanghai ca. 10.000€ und es werden nur 8000 pro Monat nach einem Verlosungssystem vergeben. In Peking dürfen normal nur Autos mit Pekinger Nummerntafel fahren. Alle anderen benötigen eine Genehmigung.  In Chongqing gibt es bis jetzt noch keine Beschränkungen.  Diese  drei Städte zählen zu den Größten und haben alle mehr als 20 Mio.  Einwohner. Die Bevölkerungsdichte in den Städten ist sehr hoch. Hochhäuser schießen wie Schwammerl in die Höhe. Aber besser in der Höhe wohnen, als in den billigen Kellerwohnungen als „Ameise“ vegetieren.  Insgesamt sind in China große Entfernungen zu überwinden, daher sind wir die Strecke Shanghai bis Yichang mit eienm Hochgeschwindigkeitszug gefahren. Meisten sind wir aber mit dem Bus unterwegs gewesen und haben uns durch die Städte gestaut. Am Jangtse ging es per Schiff flussaufwärts und die Strecke Chongqing bis Xi’an sind wir geflogen. Ein sehr dichtes Programm, daher haben wir auch sehr viel gesehen. Highlights am Jangtse waren der 3-Schluchten Stausee und einige Tempelanlagen. In Xi‘an war natürlich die Terrakotta Arme sehr beeindruckend. Und zum Schluss besichtigten wir Peking mit den Sehenswürdigkeiten, wie der chinesischen Mauer, der verbotenen Stadt, dem Himmelstempel, dem Sommerpalast und einer Hutong Tour per Rikscha. Auch wir waren beliebte Fotomodelle, ich  mit meine Größe von 197 cm und Annette mit ihren blonden Haaren.
Fotos: http://www.homepage.eu/userdaten/3/100132213/download/china_automarkt_2015_kolumne_2015_08_v2.pdf

Autokolumne November 2011  Thailands Automarkt

Kurz gesagt 2/3 aller Autos in Thailand sind Pickup’s, der Rest verteilt sich auf Geländeautos und normale Stufenheckautos. Fast nicht zu finden sind Autos mit Schrägheck, Kombis und Kleinwagen. Wer sich in Thailand ein Auto kauft, auch in der Großstadt, braucht und will Platz. Den Grossteil des Automarktes wird durch japanische Autos bedient. Führend scheint hier Toyota zu sein. Es gibt auch Produktionsstätten in Thailand von japanischen Autos. 
Eine hohe Wattiefe  bei Autos ist in Zeiten von zunehmenden Hochwasser gefragt. Allerdings ist nicht jeder Pickup, so wie bei uns, ein Allradmodell. Das beliebteste Modell ist der heckgetriebene XtraCab, der das beste Preis Leistungsverhältnis hat. Platz für bis zu 4 Personen und trotzdem noch genug Ladefläche. Das Modell Doppelkabine hat ja eine verkürzte Ladefläche. Als Marktfahrzeuge werden hauptsächlich SingleCab mit entsprechenden Aufbauten verwendet. Als Motorisierung dient nach Möglichkeit ein großer starker Dieselmotor. Toyota Hilux mit dem 2,5 L und 144 PS und dem 3,0 Liter 4 Zylinder mit 173 PS, der Mitsubishi Triton (bei uns L200) 2,5 Liter ebenfalls 4 Zylinder mit bis zu 167 PS und Isuzu D-Max mit einem 2,5 Liter mit 136 PS und dem 3,0 Liter 4  Zylinder mit 163 PS. Der Isuzu D-Max wird in Thailand erzeugt. Die gleichen Motorisierungen wie beim Toyota Hilux gibt es beim Toyota Fourtuner einem Geländewagen, der in Thailand produziert wird. Dieses Modell gibt es nur für Asien, Afrika und Südamerika. Der Geländewagen bei Mitsubishi heißt Pajero Sport und basiert auf dem Triton bzw. L200 somit sind auch die gleichen Motoren verfügbar. Hier wird zusätzlich auch der Pajeromotor mit 3,2 Liter und 160 PS angeboten. Auch der Pajero Sport ist nur in Asien verfügbar. Nissan ist ebenfalls mit dem Navara vertreten. Die 2,5 Liter Dieselmotoren leisten bis zu 190 PS. Neu ist ein 3,0 Liter V6 Diesel der 231 PS leistet. Hier ist allerdings der Anschaffungspreis schon sehr hoch, dass meistens die 4 Zylindermodelle gekauft werden. Der Pathfinder ist der baugleiche Geländewagen mit den gleichen Motoren.
Europäische und amerikanische Autos sind sehr selten, da sie sehr teuer sind aufgrund der hohen Einfuhrzölle. Daher produzieren auch einige japanische Hersteller in Thailand. Innerhalb meines 2 ½ Wochen Aufenthaltes in Thailand sind mir nur 2 Porsche untergekommen, ein Boxster und ein Chayenne. BMW und Mercedes und auch Audis sieht man vereinzelt und auch nur ältere Modelle. 

Der Autobestand ist relativ neu, da sich Thailänder erst seit kurzen auch Autos leisten können, bzw. die meisten Autos werden geleast, da das durchschnittliche Einkommen bei ca. 300 -400 € liegt und die Autopreise ungefähr den deutschen Preisen entsprechen. Wie auch in anderen Ländern in Asien ist das Moped das Hauptverkehrsmittel. Durch den  zunehmenden Autobestand besonders in den Großstädten wird natürlich die Staubildungen besonders gefördert. Weiters gibt es das  Tuk Tuk , welches eine Art Auto- oder Motorradrikscha ist.

Reisebericht Thailand kurz:

Meine Frau und ich verbrachten im September 2011 einen wunderschönen Urlaub in Thailand, wobei mich Bangkok und der Norden des Landes in besonderer Weise begeisterten. Wir fuhren mit einem Kleinbus von Bangkok über Chiang Mai, Chiang Rai bis zum Goldenen Dreieck. Mit Unterstützung unseres ortskundigen Führers lernten wir die vielfältige Kultur, das Leben der Mönche und der Bergvölker an der Grenze zu Myanmar auch abseits der Touristenpfade kennen. Weitere Höhepunkte unserer Reise waren ein Elefantenritt durch den Dschungel und eine Fahrt mit dem Schnellboot auf dem Mekong sowie der Besuch in das benachbarte Laos. Obwohl das Hochwasser während unserer Tour bereits bemerkbar war, schränkte es dennoch unseren weiteren Reiseverlauf nicht ein. Der anschließende Badeurlaub auf Koh Samui und der Rückflug nach Bangkok, wo wir auf der einzigartigen Dachterrasse des Banyan Tree Hotels noch einen Blick auf die Stadt genießen konnten, rundeten unsere Reise ab.

 

Hochwasser in der Nähe Sukothai                          Tempelanlage Königspalast Bangkok                        Elefantenritt in Chiang Mai                      Blick von der Dachterrasse Banyan Tree Hotel